*Ausbildung*




Ausbildung in Österreich.

Da es sich überwiegend um Freiwillige Feuerwehren handelt, ist hier die Ausbildung für diese Feuerwehren beschrieben. Auch bei den Betriebsfeuerwehren wird die Ausbildung so gehandhabt. Nur bei den sechs Berufsfeuerwehren Österreichs findet sie im Rahmen des normalen Dienstes statt.


Da die Ausbildung wie das gesamte Feuerwehrwesen Landessache ist, kann diese je nach Bundesland variieren. Erst mit der Grundausbildung 2000 wurde bundesweit vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband eine standardisierte Grundausbildung geschaffen, sie findet großteils in der jeweiligen Feuerwehr statt. In dieser sind für die einzelnen Sachgebiete nicht nur eine gewisse Stundenanzahl, sondern vor allem ein gewisser Wissensstand am Ende der Ausbildung festgelegt. Es können sich aber auch mehrere Feuerwehren oder auch der ganze Bezirk zusammenschließen, die Ausbildung gemeinsam durchzuführen.

Frühestens ein Jahr nach Ende der Grundausbildung kann das Feuerwehrmitglied eine Truppführer Ausbildung besuchen. Eine kürzere Wartezeit haben die ehemaligen Mitglieder einer Feuerwehrjugend, da sie einen Großteil der Ausbildung im Rahmen der Jugendarbeit bereits absolviert haben. Diese Ausbildung kann auf Bezirksebene durchgeführt werden. Eine Reihe von anderen Kursen wie Atemschutzausbildung oder Maschinisten Ausbildung wird oft auch in den Bezirken abgehalten. Die Erste Hilfe-Ausbildung, die bereits Voraussetzung zu Truppführer Ausbildung darstellt, kann von den anderen Hilfsorganisationen wie dem Roten Kreuz oder dem Arbeiter-Samariter-Bund durchgeführt werden.

Für weiterführende Lehrgänge kann man die Landesfeuerwehrschulen besuchen. Diverse Lehrgänge sind an Funktionen, die man in der Feuerwehr ausübt, oder an besondere Fähigkeiten, die man sich außerhalb der Feuerwehr erarbeiten kann, gekoppelt.

Unabhängig von diesen Ausbildungsschritten werden in den einzelnen Feuerwehren oder gemeinsam mit anderen Wehren Übungen durchgeführt. Die Organisation dieser Übungen obliegt den einzelnen Feuerwehrkommandanten oder einem zuständigen Ausbildungsbeauftragten innerhalb der Feuerwehr. Auch wie streng der Übungsbesuch der einzelnen Feuerwehrmitglieder gehandhabt wird, ist allein Sache des Kommandos. Nur in einzelnen Sachgebieten, wie Atemschutz oder Körperschutz ist eine bestimmte Mindestanzahl Übungen notwendig.

Auch in übergeordneten Einheiten, wie dem Katastrophenhilfsdienst oder Sondereinheiten, wie Spreng- oder Strahlenschutzgruppen werden laufend Übungen durchgeführt, die je nach Führungsebene auf Gruppen-, Bezirks- oder Landesebene durchgeführt werden.

Außerdem werden noch zusätzliche Übungen mit anderen Hilfseinheiten, die entweder unter der Leitung einer der Hilfseinheiten, meist der Feuerwehr, oder aber unter Leitung des Bezirkshauptmannes durchgeführt werden. Solche Übungen werden oft auch als Stabsübungen durchgeführt, wobei dann wenig Mannschaft notwendig ist und nur das Führen eines Einsatzes unter den verschiedensten Szenarien geübt wird.

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Text aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie. Feuerwehrausbildung

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